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Bildungsministerium soll Greifswalder Lehramt nicht erneut in Frage stellen

Der Stadtverbandsvorsitzende der Jungen Union (JU) Greifswald, Franz Küntzel, fordert Bildungsminister Matthias Brodkorb (SPD) auf, nicht erneute Hiobsbotschaften für das Greifswalder Lehramt zu verbreiten. „Wir befürchten, dass die gerade gerettete Lehrerausbildung mit der neuen Prüfungsordnung erneut gefährdet wird. Der Bildungsminister muss endlich erkennen, dass eine Lehramtsausbildung ohne Greifswald in Mecklenburg-Vorpommern nicht denkbar und nicht umsetzbar ist“, so JU-Chef Küntzel.


Mit der neuen Prüfungsordnung müssen angehende Regionalschullehrer Leistungsnachweise in der Sonderschulpädagogik erbringen. Im Gegensatz zu Rostocker Uni gibt es in Greifswald aber keine eigenständige Professur dafür.
„Um sich gegen Unterrichtsausfall in Mecklenburg-Vorpommern auch in den nächsten Jahren abzusichern, ist es notwendig, dass gute Bedingungen für die Lehrerausbildung an der Universität Greifswald geschaffen werden und nicht über deren Abschaffung nachzudenken. Ich sehe den Minister in der Pflicht mehr Mittel für die Greifswalder Sonderpädagogik zur Verfügung zu stellen und somit langfristig die Lehrerausbildung abzusichern“, führt Küntzel weiter an.
Die Junge Union ist auch der Auffasung, dass die Greifswalder Universität und das Dekanat der Philosophischen Universität alles Notwendige unternehmen müssen, damit auch zukünftig Studenten in Greifswald auf Lehramt studieren können.